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Martinus-Verlag
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Wer ist Martinus?

Martinus war ein dänischer, geisteswissenschaftlicher Schriftsteller. Er wurde als uneheliches Kind am 11. August 1890 in Sindal/Vendsyssel (nördliches Dänemark) geboren und verließ die physische Ebene am 8. März 1981 im Alter von 90 Jahren. Er war in einer Molkerei angestellt, und war zu seinem 30. Lebensjahr in der Öffentlichkeit völlig unbekannt. Als 30-jähriger hatte er ein tiefgehendes geistiges Erlebnis, das sein Leben total änderte und ihn im Laufe von wenigen Jahren befähigte, jene Kosmologie mit dem Namen »Das Dritte Testament« zu schreiben, die seither seinen Namen weltweit bekannt macht.

 

Martinus über sich selbst u.sein Werk – Aus Livets Bog 1

Das Livets Bog, ein Resultat von Pflichtgefühl

1. Da mein eigenes Leben solcher Natur ist, daß ich durch eigene Wahrnehmung imstande gewesen bin, die oben genannte Kenntnis in einer solchen Reinkultur zu erleben, daß sie auf jede Weise das göttliche Wort rechtfertigt: »Siehe, alles ist sehr gut« und sie daher mit der absolut direkten Antwort auf die für die Welt ständig aktuelle Frage »was ist Wahrheit?« identisch ist, habe ich es als meine Pflicht angesehen, der Allgemeinheit dieses mein Erleben oder Wissen zugänglich zu machen; und gerade dieses mein Wissen aus erster Hand über die kosmischen Realitäten, die in Form einer überirdischen Vorsehung oder eines göttlichen Wesens das All beherrschen, ist es, welches ich bestrebt bin, unter dem Ausdruck »Livets Bog« oder »Die ewige Weisheit« darzustellen. ...

 

Angaben über mich selbst. Ich mache einen geistigen Prozeß durch, bekomme kosmisches Bewußtsein

20. Über mich selbst habe ich nur anzuführen, daß, da ich imstande war, das Leben auf die hier im Vorwort geschilderte Weise zu erleben, dies ausschließlich Realitäten zu verdanken ist, deren ins Einzelne gehende Erklärung später im Livets Bog unter dem Titel »die große Geburt« beschrieben wird. Es ist daher hier im Vorwort nur zu sagen, daß diese Geburt identisch mit der Auslösung eines überphysischen oder geistigen Prozesses ist, der in der Bewußtseinskultur eines jeden Menschen eintritt, wenn er bei einer Manifestation eines für Liebe, Intelligenz und Intuition besonders angepaßten Entwicklungsstadiums angelangt ist, was eben zur Folge hat, daß die in dem betreffenden Wesen wohnenden latenten, überphysischen oder geistigen Fähigkeiten zur Auslösung kommen und dadurch dem Wesen einen entsprechenden geistigen oder kosmischen Wahrnehmungshorizont beibringen, in welchem es seine eigene Unsterblichkeit, den Sinn des Lebens und die ewige Gottheit fundamental erlebt. In dieser Inkarnation erlebte ich diesen geistigen Prozeß in seiner fundamentalen Ausdehnung, als ich dreißig Jahre alt war. Nachdem ich wiederholte Male die starke weiße und goldene Feuertaufe durchgemacht hatte, entdeckte ich, daß ich ganz neue Fähigkeiten erhalten hatte. Ich begann geradezu, in die Ewigkeit selbst zu schauen. ...

 

Mein kosmischer Wahrnehmungshorizont ...

21. Die kosmische Feuertaufe, die ich durchgemacht hatte und auf deren nähere Analyse ich hier nicht eingehen kann, hatte also die Tatsache hinterlassen, daß in mir ganz neue Wahrnehmungsfähigkeiten ausgelöst worden waren, Fähigkeiten, die mich instandsetzten – nicht in kurzen Erleuchtungsblitzen – sondern vielmehr in einem andauernden wachen Tagesbewußtseinszustand, alle die hinter der physischen Welt existierenden, tragenden geistigen Kräfte, unsichtbaren Ursachen, ewigen Weltgesetze, Grundenergien und Grundprinzipien zu erkennen. Das Mysterium des Daseins war also kein Mysterium für mich. Ich war des Lebens des Weltalls bewußt und war in »das göttliche Schöpfungsprinzip» eingeweiht worden ...

 

Meine Unbelesenheit, einfache Schulbildung und Unberührtheit von geistigen Sekten und Glaubensrichtungen – und der Wert von all diesem. Das auslösende Moment für meine Mission und mein Hervortreten. Ein Vergleich zwischen anderen Wesen und mir selbst

22. Bemerkenswert ist auch der Umstand, daß ich nach dem genannten Erlebnis gänzlich verhindert war zu lesen. Der bloße Gedanke daran, in einem Buch zu lesen, war genug, um in meinem Gehirn eine Empfindung hervorzurufen, als würde es gesprengt werden. Und in diesem Zeitraum – vom Beginn des genannten geistigen Prozesses an und bis ich das ganze Weltbild fundamental durchschaut und es in Bildform manifestiert hatte – kam ich also nicht in Berührung mit irgendeinem Buch oder irgendeiner anderen Form von theoretischer Beratung, wie ich auch vor dem Erwachen meiner kosmischen Fähigkeiten ein ganz unbelesener Mann gewesen bin, da ich niemals studiert, sondern nur den gewöhnlichen Dorfschulunterricht bekommen habe, der für mich, da ich auf dem Lande geboren bin, im Sommer nur zweimal in der Woche drei Stunden und etwas mehr im Winter betrug. In dieser Schule wurde ich in der christlichen Lehre unterrichtet oder darin, was ich in meiner eigenen Verkündung »den alten geistigen Weltimpuls« nenne. Mit Ausnahme meines Kinderwissens bin ich also nicht in Berührung mit Theosophie, Anthroposophie, Spiritismus oder irgendeiner anderen zur Zeit vorkommenden Geistesrichtung gekommen, bevor ich selbst das ganze Weltbild erlebt und in Form meiner Symbole und Zeichnungen wieder manifestiert hatte. Dank dieses glücklichen Umstands wird meine gesamte kosmische Manifestation nun der Welt in ihrer vollständig originalen Reinkultur vorliegen, und sie läßt damit erkennen, daß ich ein lebender Beweis dafür bin, daß es wirklich ein Stadium in der ewigen Entwicklung gibt, wo man ganz unabhängig von Büchern oder von durch andere Wesen angelerntem theoretischen Wissen – durch absolut eigenes Selbst-Sehen – zur höchsten Weisheit und Erkenntnis kommen kann, wo man es inmitten eines zeitlichen physischen Zustands erreichen kann, in einem ewig verklärten Dasein erhöht zusein.

Dieses mein kosmisches Erlebnis und mein kosmischer Zustand wurden das auslösende Moment für mein darauffolgendes Hervortreten in der Welt und für die Erschaffung des »Livets Bog«. Da aber dieser geistige Prozeß, wie schon gesagt, von jedem Geschöpf erlebt werden wird, wenn es in seinem ewigen Dasein den für das genannte Erlebnis erforderlichen Entwicklungsstand erreicht hat, wird es hiermit offenbar, daß ich in Bezug auf meine Wahrnehmungsbegabung kein besonderes Privileg repräsentiere und auch keine Ausnahme von der Regel bin, daß ich somit in der ewigen Entwicklung unmöglich einen einzigen Deut mehr sein kann als das, was alle anderen Wesen vor mir gewesen sind, und das, was alle anderen Wesen nach mir sein werden.

 

Martinus' Unterschrift
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