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Zu Symbolen

Aus LB I – 8 & 9

8. Da eine solche Darstellung notwendigerweise Themen oder Gedankenformationen enthalten muß, mit denen sich der gewöhnliche Erdenmensch noch niemals oder nur gelegentlich beschäftigt hat, und da er daher überhaupt keine geistige Übung haben kann, sie in seinem Bewußtsein festzuhalten und auszunutzen, schien es mir nützlich, den Gedankenrealitäten materiell sichtbare Form zu verleihen, so daß diese, anstatt nur mentale Manifestationen zu sein, von denen nur der trainierte Denker oder Okkultist Nutzen haben würde, nun in handgreiflichen, materiellen Bildformationen hervortreten, die dem physischen Sehen zugänglich sind und auf die gleiche und einfache Weise erforscht werden können, wie eine fernliegende Landschaft mit ihren Flüssen, Bergen und Städten auf einer über dieses Landgebiet genau gezeichneten Landkarte. Die Absicht mit meinen Illustrationen ist also, der Allgemeinheit den Zugang zum Studium des kosmischen oder geistigen Weltalls ebenso leicht zugänglich zu machen, wie es das Studium der physischen Landgebiete einem Kind auf der Schulbank durch die Geographie heute schon ist ...

9. Um meine Illustrationsart richtig zu verstehen, muß man bedenken, daß die mentalen oder kosmischen Realitäten, für die meine Bilder Ausdruck sind, keine materielle oder physische Form haben, sondern mit kosmischen Weltgesetzen, Grundprinzipien, Ideen, Ursachen und Wahrnehmungsmethoden identisch sind. Aber Realitäten, die keine materielle, bildliche Form haben, können ja weder künstlerisch wiedergegeben noch kopiert oder fotografiert werden. Folglich sind meine Illustrationen keine Fotografien oder künstlerischen Wiedergaben dessen, was sie repräsentieren, wie es sehr gut bei einer Landkarte der Fall sein kann. Meine Bilder entstehen dagegen in der Weise, daß ich, wenn ich die eine oder andere der vorgenannten formlosen Realitäten illustrieren will, jeder der in dieser Realität vorkommenden wichtigen lokalen Einzelheiten ein besonders ausgeführtes Kennzeichen oder Zeichen gebe, sei es als Farbe, Linie oder Figur; danach stelle ich diese verschiedenen Zeichen in einer Ordnung oder Reihenfolge zusammen, die der, den physischen Sinnen unsichtbaren, Kombination entspricht, in der sie in Wirklichkeit hervortreten. ...

 

Zu »Livets Bog«

Aus LB I – 10 & 15

10. ... So ist es meine Absicht, dem Leser verständlich zu machen, daß das universelle Weltbild oder die ewige Wahrheit, die meinem Bewußtsein durch einen göttlichen, väterlichen Gedankenaustausch in Form der direkten Sprache des Lebens zugeführt wurde und dessen weitere Transformation im Livets Bog es mein Privileg wurde, der Welt kraft meines Wissens zugänglich zu machen – dem Wissen, mit dem der Inhalt des Buches identisch ist -, in keiner Weise Anspruch erhebt, das sogenannte »Allein-Seligmachende« zu sein, da ein solcher Anspruch niemals erhoben werden oder existieren kann, ohne unter die Symptome oder Kennzeichen der Unwissenheit zu fallen. ...

15. Wenn ich hier im Vorwort Probleme berührt habe, die im übrigen später im Buch speziell beleuchtet werden, so geschieht dies, wie schon vorher genannt, ausschließlich deshalb, um den Studierenden damit bekannt zu machen, welch unendlich großes Verständnis, welche Toleranz und Freiheit seiner Auffassung vom Livets Bog und seiner Haltung zu diesem von der Quelle, von der dieses Buch hervorgegangen ist, entgegengebracht wird, ganz unabhängig davon, wie diese Haltung auch sein mag, so daß seine eigenen Gedanken, Meinungen und Gesichtspunkte auf keinerlei Weise, weder jetzt noch in Zukunft, von diesem Buch dogmatisch gebunden werden sollen. Es soll ihm vielmehr von diesem jede mögliche Inspiration gegeben werden, selbst zu denken, selbst zu arbeiten und außerdem aus eigenem freien Willen selbst seine Auskünfte in welchem Buch oder an welchem Ort auch immer zu suchen, wo diese, ihn besonders anziehenden und damit inspirierenden Realitäten, auch immer zu finden sind. Von der Quelle des Livets Bog aus ist man nämlich schon längst damit einverstanden, da es absolut nichts nützen kann, daß ein Wesen seine Auskünfte in diesem Buch sucht, wenn sie in einer dem betreffenden Individuum besonders angepaßten Form nur im Islam, Buddhismus, Christentum oder in ähnlichen mit den ihnen zugehörenden Sekten und Lehrbüchern zu finden sind – wie es gleichermaßen auch einem Wesen nichts nützen kann, an jenen Stellen zu suchen, wenn die Auskünfte, die für dieses Wesen von besonderem Inspirationswert sind, nur im Livets Bog gefunden werden können. Das Livets Bog hat daher nicht zur Aufgabe, den Leser von der Religion, der Sekte, dem Glaubensbekenntnis oder von der Lebensauffassung, in der er sich eventuell befinden mag und die für ihn von besonders lebenspendendem Wert oder von göttlicher Inspiration sein mag, wegzuleiten ...

 

Zu Sünde

Aus LB 6 – 2208

... Und der Begriff »Sündenfall« kann im besten Fall nur eine symbolische Bezeichnung für eine »fehlerhafte Manifestation« sein. Die Hauptursache für alle »fehlerhaften Manifestationen« ist und verbleibt die »Unkenntnis«. Die Unkenntnis hängt aber wiederum von dem kosmischen Kreislauf ab, und über diesen hat das Wesen nicht den geringsten Einfluss. ...

 

Zu Teufel, Satan

Aus LB 6 – 2202 & 2203

2202. ... Und wir haben gesehen wie das den Menschen zu einem Wesen gemacht hat, das im Wissen und in der Schaffensfähigkeit weit über dem Stadium des Tieres steht und wie sie dank dessen allen anderen Wesen der Erde weit überlegen sind und zum Herren in gewissen grossen Bereichen der Natur geworden sind. Sie sind zum grössten Totschläger auf Erden geworden.

2203. Weil ein solches Wesen weder ein »Tier« noch ein »Mensch« ist, was ist es dann? In Wirklichkeit stellen sie in Fleisch und Blut die Offenbarung der mentalen Bewusstseinsprinzipien dar, die in der Bibel mit den Begriffen »Teufel«, »Satan« und Schlange bezeichnet werden. In der Realität verbirgt sich also hinter diesen Bezeichnungen ein Manifestationsprinzip und kein im Dunkeln einsam herrschendes Wesen, so wie man es gemäss des blinden Glaubens an die überlieferten biblischen Dogmen angenommen hatte, die jedoch nur ein symbolische Ausdruck für das besagte Prinzip sind ...

 

Zu Krankheit

Aus LB 6 – 2026

... Die absolut gesunde geistige Nahrung für den Menschen besteht aus uneigennützigen Gedankenarten. Diese sind für den Menschen physisch und psychisch genau so lebensgebend wie die egoistischen Gedankenarten physisch und psychisch totbringend sind. Die meisten inneren organischen und chronischen Krankheiten kommen von falschen und damit giftigen Gedanken. ...

 

Zu »Alles ist sehr gut«

Aus LB 4 – 1368

... Das Weltall oder der göttliche Weltplan ist keine Kombination von Fehlern und Unvollkommenheit, sondern ein Kulmination von der Logik die bedingt, das »alles sehr gut ist« ...

 

Zu Leiden

Aus LB 4 – 1368

... Aber weil die Bedingungen um ein »vollkommener Mensch« zu werden gerade das Erleben der Zone der Dunkelheit in all ihren Phasen ist, bedeutet das, dass das alle Erdenmenschen das gleiche Quantum Leiden durchmachen müssen, damit alle zu einem »vollkommenen Menschen« werden. ...

Aus LB I – 232

232. Durch die große Leidens- und Tötungsentfaltung, durch Krieg und Verletzungen, durch das stete Ausnutzen anderer Wesen, durch die große egoistische Daseinsform, die dieses Wesen oder der Erdenmensch mit Hilfe seiner Überlegenheit gegenüber anderen Mitwesen seiner eigenen Art und den gewöhnlichen Tieren manifestiert, sät er eine Saat, von der er infolge der ewigen kosmischen Gesetze, die wir später im Livets Bog kennenlernen werden, unweigerlich die Früchte ernten wird. Da diese Früchte von derselben Natur wie die Saat sind, d.h. Sorgen und Leiden, wird das Wesen unvermeidlich früher oder später entweder im gegenwärtigen oder in kommenden Leben in diesen vom ihm selbst gesäten Leidenszustand geraten oder von ihm abhängig werden. Da aber Schmerzen und Leiden das Gefühlsvermögen in ganz besonderem Grad entwickeln und veredeln, wird das Wesen hierdurch gegenüber der Gefühlsenergie empfänglich oder wahrnehmungsfähig. Da aber die Gefühlsenergie wieder, wenn sie in Harmonie mit der Intelligenzenergie kommt, zu wirklicher Liebe wird und da Liebe wieder dasselbe ist wie Selbstlosigkeit, geistige Wärme usw., beginnt das Wesen allmählich, nachdem es die Liebesfähigkeit entwickelt hat, eine andere Saat zu säen, deren Früchte es gleichfalls unvermeidlich später ernten wird. Diese Früchte sind ja nicht Leiden und Schmerzen, sondern sie sind die wahren menschlichen Fähigkeiten und Tendenzen, die wieder das Wesen zur großen Geburt hinführen, durch welche es in ein verklärtes Dasein eingeht. ...

 

Zu Tod, Reinkarnation

Aus LB 5 – 1608

... Den »Tod zu sterben« bedeutet wiederum, in voller Handlungsfreiheit Opfer für die grösste Entfaltung der Unkenntnis über die Lebensgesetze, über sich selbst, seine eigene unsterbliche kosmische Natur als Gottessohn und als Herr über Raum und Zeit zu sein.

Aus LB 4 – 1439

1439. Aber wie schon gesagt, hat dieser Austausch von Körpern oder die sogenannte »Reinkarnation« überhaupt nichts mit dem »Tod« zu tun. Er ist im Gegenteil eine hervorragende Anordnung, dank der das Leben weiter gehen kann. ...

 

Zu Christus Wiederkommen

Aus LB 6 – 2032

... Diese Wiederkunft gilt nicht der Person Jesus, die auf die Erde als Christus zurückkommen sollte, sondern es handelt sich hier um das eigene persönliche oder organische Erleben der Christusmentalität im Menschen. Jeder Mensch soll also nach dem Erleben »eins mit dem Vater sein« vollkommen wie Christus sein, ja sogar selbst ein Christuswesen sein. Eine Welt von Christuswesen wird demnach die Gebiete der Erde bevölkern und diese zu einem lebenden Paradies, zu einer Offenbarung von »Gottes Reich auf Erden« machen.

 

Zu Religion und Dunkelheit

Aus LB 5 – 1629 und 1630

1629. Weil das »Höchste Feuer« die verborgene Kraft hinter dem ganzen Weltplan ist, ist es notwendig, dass wir hier durch unsere Kenntnis über das Dunkel dessen Zusammenwirken mit dem Licht dokumentiert bekommen. Wir haben durch die vorherigen Kapitel und Abschnitte im »Livets Bog« eine eingehende Kenntnis von dem Dunkeln in der Welt bekommen. Und wir haben gesehen, dass das was nun den Rückgang in allen Religionen und deren Unzulänglichkeit als Moralbasis für die Menschen bedingt, deren mangelnde Klarheit über die wirkliche Natur des Dunkels ist. Sie zeigen kein Wissen darüber, dass die Dunkelheit identisch mit einer absolut notwendigen und damit göttlichen Erscheinung ist, und dass ohne sie das Erleben des Lebens oder jede Form von Wahrnehmung eine Unmöglichkeit wäre. Sie bezeichnen deshalb die Dunkelheit in der Welt als das »Böse«.

1630. Die Beschreibung der Weltstruktur oder die eigentliche Geschichte des Lebens durch die überlieferten biblischen und anderen religiösen Schriften, war bis heute ausschliesslich darauf eingestellt, Abscheu anstelle von Verständnis für das Dunkle zu schaffen. Dies zeigt deutlich, dass diese überlieferten biblischen Berichte einem bestimmten Abschnitt der Entwicklungsbahn angehören. Auf diesem Abschnitt ist es also für die hinter allen Religionen hervortretende Welterlösung von Vorteil und befugt dem Menschen die Abscheu für die Dunkelheit einzuprägen.

Aus: LB 6 – 2056

... Durch die Glaubensreligionen werden wir also Zeuge davon, wie sich der Mensch Gott nach seinem eigenen Bilde schafft. Und damit erschafft er sich auch die grosse Wahrheit oder die Lösung des Lebensmysteriums nach seinem eigenen Abbild.

 

Zu »Das Dritte Testament«

Aus LB:5 – 1849

... Und ist es nicht gerade diese Kursänderung und die Auffassung von Sympathie und Kulturentwicklung oder Gottes Erschaffung des Menschen, die bedingte dass das »Alte Testament« nicht länger ausreichend war und dass man es ersetzen oder durch das »Neuen Testament« austauschen musste? – Und ist es nicht die gleiche immer gegenwärtige Entwicklung, die jetzt bedingt, dass das Neue Testament unzureichend ist, und im Gegensatz zu der zuvor diktatorischen oder dogmatischen Erklärungsweise jetzt eine wissenschaftliche Erklärung verlangt wird? – Und ist es nicht gerade diese Forderung, durch welche die Geisteswissenschaft hervorgerufen wird, die zu einem dritten und letzten Testament wird? Nach dem dritten Testament braucht kein Mensch eine weitere Wegleitung. Hier kann er selbst zu seiner grossen Einweihung oder geistigen Geburt weitergeführt werden, und nach welcher er selbst dazu erhöht ist eines mit den Vater oder Weltbild oder selbst der Weg, die Wahrheit und Leben zu sein.

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